Arbeitszeit-Themen

Aktuelle Gleitzeitvereinbarung für die Zentrale (besitzt Gültigkeit bis einschl. E4-Ebene)

Ein grundsätzlicher Verfall von geleisteten Stunden ist nicht mehr zulässig. Einführungsstichtag der Betriebsvereinbarung ist der 01.07.2006. Eine Kernarbeitszeit gibt es nicht mehr. Termingebundene Arztbesuche zwischen 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr werden dem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben.

Ab 01.03.2007 werden die beiden bestehenden Modelle des Arbeitszeitrahmens vereinheitlicht:

  • Neuer Gleitzeitrahmen: von 6:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Außerhalb dieses Rahmens ist Arbeitszeit nur auf Anordnung durch den Vorgesetzten mit Zustimmung des Betriebsrats möglich und entsprechend zu vergüten. Stunden außerhalb dieses Rahmens werden dem Arbeitszeitkonto nicht gutgeschrieben.

Arbeitszeitkonten mit einer Obergrenze von +200 Stunden und einer Untergrenze von –100 Stunden teilen sich in drei Phasen auf:

  • Grüne Phase: von –60 bis +60 Stunden
  • Gelbe Phase: über +60 bis +120 Stunden bzw. –60 bis –100 Stunden
  • Rote Phase: über +120 bis +200 Stunden

Grüne Phase

Mitarbeiter kann grundsätzlich den Zeitauf- und Abbau frei bestimmen. Der Vorgesetzte kann nur aus betrieblichen Gründen, aber nicht zum Zweck der Steuerung des Arbeitszeitkontos Einfluss nehmen.

Gelbe Phase

Dient der Kontrolle und Steuerung des Arbeitszeitkontos. Ziel ist es, die grüne Phase wieder zu erreichen.

Rote Phase

Ist nur im Rahmen einer schriftlichen Zeitauf- und Abbauplanung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter zulässig. Sollte der Stundensaldo entgegen dieser Regelung die Obergrenze von +200 Stunden überschreiten, sind diese Stunden zuschlagsfrei zu vergüten oder in ein Langzeitkonto zu überführen (immer am Monatsende).

Die Anzahl von Gleittagen ist nicht beschränkt.

Unsere Standpunkte

  • Die AL2005 fordert die Einführung von Langzeit-Konten auf Wunsch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Wir unterstützen diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die eine 40-Stunden-Woche bei vollem Entgeltausgleich wünschen.