Rente

Betriebsrente Daimler AG

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen

DVK I (=Daimler Vorsorge Kapital I) und DVK II (=Daimler Vorsorge Kapital II). DVK I ist arbeitgeberfinanziert und betrifft die sog. "Betriebsrente". DVK II bezieht sich auf die jährlich wählbare Entgeltumwandlung.

Die neue Betriebsrente wurde im Betrieb Zentrale vom Betriebsratsgremium einstimmig verabschiedet. Im Vorfeld hat der Betriebsrat einen Rentenexperten zur Klärung der Spezifika hinzugezogen. Man kann an dieser Stelle anmerken, dass die neue Daimler-Rente im Vergleich zu vier anderen deutschen OEMs Benchmark ist.

Die Auszahlung der eingestellten Beträge kann je nach Wahl der Mitarbeiter(innen) in zwölf Jahresraten, einem Einmalbetrag oder als lebenslange Rente erfolgen. Ausschließlich bei der Wahl der lebenslange Rente bleibt die Möglichkeit des Bezugs eines Jahreswagens erhalten.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre persönliche Situation anhand des Simulationsrechners durchzuspielen. Diesen und alle weiteren Informationen finden Sie im Intranet.

Neu:

DPP (Daimler Pensions Plan) für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ab Stichtag 01.03.2011 ins Unternehmen eingetreten sind sowie für Beschäftigte, die aus einem befristeten in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wechseln, übernommene Auszubildende und Wiedereintritte (z. B. aus der Familienzeit).

Die Unterschiede im Vergleich zum DVK sind:

  • Die jährlichen Beiträge sind in der Verzinsung variabel, wobei als Mindestleistung die eingezahlten Beiträge garantiert sind.
  • Die eingezahlten Gelder werden je nach Lebensalter des/der Beschäftigten unterschiedlich angelegt.
  • Die Leistungen im Erwerbsminderungs- wie auch im Todesfall wurden verbessert.

MitarbeiterInnen, die ab 01.01.2007 ins Unternehmen eingetreten sind (ohne Startbaustein) hatten die Möglichkeit, im Jahr 2012 vom DVK in den DPP zu wechseln. Die Resonanz war eher verhalten.



Informationen zur Altersrente mit 67

Neuregelung des Rentenbeginns

Das Alter für den allgemeinen Rentenbezug beträgt derzeit 65 Jahre. Für Schwerbehinderte sowie ältere Arbeitslose bestehen Sonderregelungen. Das Renteneintrittsalter wird auf 67 Jahre schrittweise angehoben.

So steigt die Altersgrenze ab 2012:

Geburtsjahr Anhebung um Monate Auf das Alter (Jahr) Monate
1947 1 65 1
1948 2 65 2
1949 3 65 3
1950 4 65 4
1951 5 65 5
1952 6 65 6
1953 7 65 7
1954 8 65 8
1955 9 65 9
1956 10 65 10
1957 11 65 11
1958 12 66 0
1959 14 66 2
1960 16 66 4
1961 18 66 6
1962 20 66 8
1963 22 66 10

Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn

Ein vorgezogener Rentenbeginn ist nach der neuen Altersgrenze von 67 Jahren möglich. Es werden dann lebenslänglich Abschläge von der Rente vorgenommen. Diese betragen pro Jahr 3,6%.

Zuschläge nach Erreichen der Regelaltersrente

Wird die Regelaltersrente trotz erfüllter Wartezeit erst verspätet in Anspruch genommen, errechnet sich der Zuschlag für jeden Monat mit 0,005 Entgeltpunkten.

Altersrente für langjährig Versicherte

Anspruch auf diese Altersrente haben Versicherte, die

  • das 63. Lebensjahr vollendet haben,
  • die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt haben.
  • einen Rentenabschlag von 0,3% pro Monat bei vorzeitigem Rentenbeginn in Kauf nehmen

Wichtig: Man darf künftig nicht mehr als 450 € monatlich hinzuverdienen.

Altersrente für besonders langjährig Versicherte (45 Beitragsjahre)

Mit dem RV-Leistungsverbesserungsgesetz wurde die Altersrente für besonders langjährig Versicherte überarbeitet. Wenn Sie nach dem 1. Januar 1953 geboren sind und 45 Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung, Tätigkeit oder Berücksichtigungszeiten vorweisen können, können Sie eine Altersrente ohne Abschläge in Anspruch nehmen. Das Renteneintrittsalter beginnt mit dem Jahrgang 1953 und einem Rentenbeginn von 63 Jahren und 2 Monaten und steigt schrittweise bis zu Jahrgang 1963 jeweils um 2 Monat, genaueres entnehmen Sie der folgenden Tabelle:

Geburtsjahr Anhebung um Monate Auf das Alter (Jahr) Monate
1953 2 63 2
1954 4 63 4
1955 6 63 6
1956 8 63 8
1957 10 63 10
1958 12 64 0
1959 14 64 2
1960 16 64 4
1961 18 64 6
1962 20 64 8
1963 22 64 10

Ab dem Jahrgang 1964 und fortfolgende können Beschäftige mit einem Alter von 65 Jahren eine Rente ohne Rentenabschlag beziehen.

Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Anspruch auf diese Altersrente haben Versicherte, die

  • das 62. Lebensjahr vollendet haben
  • bei Beginn der Altersrente als schwerbehinderter Mensch (§ 2 Abs. 2 SGB IX) einen unbefristeten Grad der Behinderung von mindestens 50% nachweisen
  • die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt haben.

Auch schwerbehinderte Personen dürfen künftig bis zu 450 € monatlich hinzuverdienen.

Die exakten Werte der Wartezeiten erfahren Sie bei Ihrer Auskunfts- und Beratungsstelle (AB-Stelle). Welche AB-Stelle für Sie zuständig ist, können Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung erfragen.

Für die Richtigkeit der hier enthaltenen Informationen können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.